5. Fachtagung Gießtechnik im Motorenbau 2009 - Anforderungen der Automobilindustrie

Termin: 10.-11.02.2009

Ort: Maritim Hotel, Magdeburg

Thema: Verfahren zur Markierung von Gussteilen während des Urformprozesses
 
Referent: Dr.-Ing. Knut Meißner, Institut für Automatisierung und Informatik GmbH, Wernigerode
Dr.-Ing. Martin Brahmann, INFERTA GmbH Magdeburg
 
Abstract: Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Qualitätssicherung, insbesondere im Bereich der Nachverfolgbarkeit von Produkten, wächst der auf die Gießereien ausgeübte Druck zur eineindeutigen Markierung von Gussteilen. Da die traditionellen Verfahren wie z. B. die Gießuhr nicht die notwendige zeitliche Auflösung ermöglichen und neuere Verfahren wie das Lasermarkieren sowohl teuer als auch aufwendig sind und nicht direkt während des Urformens eingesetzt werden können, wurde von der IAI GmbH ein neues Verfahren entwickelt. Durch ein direktes Markieren während des Gießprozesses kann ein Vertauschen zwischen der Entnahme aus der Kokille und dem Markierprozess ausgeschlossen und somit die Prozesssicherheit gewährleistet werden. Hierzu wurde eine Vorrichtung entwickelt, die es ermöglicht in dem vorherrschenden Milieu (hohe Temperaturen, raue Arbeitsumgebung) den von einer überlagerten Steuerung vorgegebene Matrixcode direkt während des Gießprozesses als Negativform auf dem Gussteil abzubilden.