Hugo Junkers Preis 2015

74 spannende und abwechslungsreiche Bewerbungen aus allen Himmelsrichtungen des Landes wurden für den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2015 eingereicht. 21 Finalisten wurden von der Jury ausgewählt und zur finalen Präsentation am 19. November 2015 geladen.

In der Kategorie:

Innovativste Projekte der angewandten Forschung,

in der sich Wissenschaftler der Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie Unternehmer aus Sachsen-Anhalt mit innovativen Projekten der anwendungsorientierten Forschung, die regionalwirtschaftliche Effekte im Land hervorrufen, bewerben konnten, wurde das „Seriell-hybride Antriebskonzept“ mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Bild Hugo-Junkers-Preis
Foto von der Preisverleihung am 15.12.2015 im Händelhaus in Merseburg

Seriell-hybrides Antriebskonzept

Das seriell-hybride Antriebskonzept stellt eine Weltneuheit im Bereich der Antriebstechnik für elektromechanisch angetriebene Fahrräder (Pedelecs, hier SPedelecs-SpeedBikes) dar, weil, entgegen bisherigen Entwicklungen, in denen ausschließlich parallel-hybride Antriebe eingesetzt werden, nun eine rein elektrische Leistungsübertragung von der Tretkurbel (Generator) auf das Hinterrad (Motor) verwendet wird. Durch den Verzicht der mechanischen Leistungsübertragung durch Kette und Kettenschaltung ist das Antriebskonzept nahezu wartungsfrei und bietet durch die Möglichkeit z. B. elektronisch und automatisch Schalten zu können, einen erhöhten Fahrkomfort, wobei das Fahrgefühl eines kettengetriebenen Fahrrades vollständig erhalten bleibt.