Trotz aller Kritik am Verbrennungsmotor, die in den vergangenen Jahren und Monaten immer wieder geäußert wurde, liegt in diesem Bereich noch Entwicklungspotential.
Aus Untersuchungen, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz durchgeführt wurden, resultiert ein Aktuatorkonzept zur Betätigung von Gaswechselventilen, das ausgehend von einer rotatorisch wirkenden Anordnung, die benötigte Öffnungskraft über einen Hebel auf das Ventil bzw. die Ventile überträgt.

Das neue System zeichnet sich aus durch:

  • Eine deutliche Reduktion des Hardwareaufwands für alle Komponenten inkl. der Leistungselektronik da sich Ventile oder Ventilpaare benachbarter Zylinder mit dem gleichen Aktuator betreiben lassen (ohne das hier Einschränkungen im Hinblick auf die Ventilsteuerzeiten entstehen)
  • Die Auslegung für Motordrehzahlen bis 8000 U/min bei einer Ventilöffnung von 280 °KW
  • Eine elektronische Regelung, die die notwendige Präzision bietet und die bisher üblichen hydraulischen Ventilspielausgleichselemente ersetzt

Außenansicht auf den Aktuator

Sicht aus dem Zylinder

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